20.02.2012
Kategorie: 2012

"Weiterbilden statt Entlassen!"


Profitieren Sie vom Fördertopf WeGebAU – bilden Sie Ihre Mitarbeiter aus! Wir zeigen Ihnen, wie Sie bis zu 100% der Weiterbildungskosten Ihrer Mitarbeiter über den Staat gefördert bekommen:

Wer und was wird gefördert?

Geringqualifizierte Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen  

  • ohne anerkannten Berufsabschluss mit mind. zweijähriger Ausbildungsdauer
  • mit Berufsabschluss, die aufgrund einer mehr als vier Jahre ausgeübten Beschäftigung in an- oder ungelernter Tätigkeit bzw. Arbeitslosigkeit, Kindererziehung und Pflege eines Angehörigen eine dem Berufsabschluss entsprechende Beschäftigung voraussichtlich nicht mehr ausüben können,

können bei Weiterbildungen/Umschulungen durch eine Qualifizierungsförderung unterstützt werden, wenn ein anerkannter Berufsabschluss bzw. eine berufsanschlussfähige Teilqualifikation erworben wird. Die Weiterbildungskosten können zu 100% übernommen werden. Die weiterbildungsbedingte Ausfallzeit kann mit einem Arbeitsentgeltzuschuss bis zu 100% gefördert werden.

Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen in kleinen und mittleren Unternehmen mit max. 250 Mitarbeitern

  • die bei Beginn der Teilnahme das 45. Lebensjahr erreicht haben,

können Weiterbildungskosten bis zu 75% gefördert bekommen, wenn die Maßnahme nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung für Weiterbildungen (AZWV) zugelassen ist und mindestens 160 Unterrichtseinheiten absolviert werden.

  • die bei Beginn der Teilnahme das 45. Lebensjahr noch nicht erreicht haben,

können Weiterbildungskosten bis zu 50% gefördert bekommen, wenn die Maßnahme nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung für Weiterbildungen (AZWV) zugelassen ist, mindestens 160 Unterrichtseinheiten absolviert werden und der Arbeitgeber sich mit 50% an den Weiterbildungskosten beteiligt.


Fördervoraussetzungen

  • der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin muss bezugsfrei von SGB II Leistungen sein
  • es muss ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vorliegen, das über den gesamten Weiterbildungszeitraum besteht
  • die Qualifizierung muss während der üblichen Arbeitszeit stattfinden


Durch das gesetzliche geforderte Zertifizierungsverfahren hat der Teilnehmer die Sicherheit, dass nur geprüfte Häuser die Lehrgänge mit unabhängig geprüften Inhalten anbieten dürfen.


Dateien:
Programm Wegebau - Beschaeftigtenfoerderung24 K